In Spanien werden täglich pro Einwohner 142 Liter Wasser verbraucht und jeder Haushalt stößt im Jahr 12,5 Tonnen CO2 aus. Unsere täglichen Routinen schaden der Umwelt und es ist gar nicht so schwierig, unser Zuhause umweltfreundlicher zu gestalten.

Wenn Sie Ihren Haushalt in wenigen Schritten nachhaltiger machen wollen, haben wir im folgenden Post einige hilfreiche Tipps für Sie.

1.Schalten Sie elektrische Geräte ganz aus

 

Oft haben wir die schlechte Angewohnheit, unsere elektrischen Geräte auf ‚Standby‘ eingeschaltet zu lassen. Das ist der Fall, wenn das berühmte kleine rote Lämpchen noch leuchtet. Das ist auch bequemer, denn bei dem Fernseher beispielsweise reicht es so aus, zum Einschalten den Knopf der Fernbedienung zu drücken. Wird es also umgangen, zum Apparat zu laufen und den Ein- und Ausschaltknopf am Gerät selbst zu drücken, ist der Stromverbrauch um 14 % höher.

2.Lebensmittel: frisch und das Nötigste

Das Einkaufen von haltbaren oder eingefrorenen Lebensmitteln reduziert die Besuche im Supermarkt. Ihre Herkunft ist jedoch nicht die umweltverträglichste, denn die meisten Produkte enthalten chemische Substanzen zur Erhöhung der Haltbarkeit und viele von ihnen sind verpackt.

Der nahgelegene Handel und die frischen Lebensmittel stellen sicher, dass wir bei jedem Essen die Umwelt schützen, vor allem wenn nur das einkauft wird, was auch tatsächlich gegessen wird. Laut dem letzten Bericht des spanischen Landwirtschaft- und Umweltministeriums werden in Spanien täglich 3,7 Millionen Kilo Nahrungsmittel weggeworfen.

3.Plan B für Reinigungsmittel

 

Reinigungsprodukte sind nötig, um die Wohnung oder das Haus hygienisch zu halten. Doch ihre Herstellung und vor allem das Wegkippen in den Abfluss bedeuten starke Auswirkungen auf die Ökosysteme. Es existieren natürliche Produkte wie Essig, Salz, Zitronensaft oder Wasserstoffperoxid, mit denen Sie selbst unschädliche Seifen oder Reiniger herstellen können, die genau so effektiv sind.

 4.Licht und Wärme sparen

Gewisse Investitionen bedeuten manchmal große mittel- und langfristige Einsparungen. Nicht nur für Ihren Geldbeutel sondern auch für die Umwelt. Beispielsweise können Fenster mit verdichteter Doppelverglasung den Heizwärmeverbrauch bis zu 50 % senken. Auch sollten Sie wissen, dass LED-Lampen sehr viel länger halten als herkömmliche Glühbirnen; bis zu 70.000 Stunden und sie enthalten keine Giftstoffe. Sie sind etwas teurer in der Anschaffung, doch auf lange Sicht sparen Sie und tun gleichzeitig etwas für diesen Planeten.

light5.Weder zu heiß, noch zu frisch: Temperaturregler neu einstellen

 

Häufig nutzen wir die Klimaanlagen auf ineffiziente Weise. Wir glauben, die Funktion einer Klimaanlage ist das Einfrieren eines Wohnraums und dass wir durch die Heizung zuhause mit kurzen Ärmeln herumlaufen können, egal wie kalt es draußen ist. Das ist schlichtweg falsch.

Die Klimaanlage kühlt bereits, wenn sie auf 25 Grad programmiert ist und die Heizung sollte auf 21 Grad eingestellt sein. Für das Warmwasser sollten 35 Grad ausreichen, um angenehm zu duschen. Übrigens: Sie können Dutzende Liter Wasser sparen, wenn Sie beim Einseifen den Hahn zudrehen.

6.Tipps für grüne Kochecken

 

Auch so etwas wie alltägliches Kochen kann sehr umweltschädlich sein. Ein paar kleine Gewohnheitsänderungen, die Sie im Alltag kaum spüren, machen Sie zu einen viel umweltfreundlicheren Koch. Der regelmäßige Gebrauch eines Schnellkochtopfs z. B. spart Zeit und Energie. Seien Sie vorausschauend beim Auftauen von Lebensmitteln: Holen Sie es einige Stunden oder einen Tag früher aus dem Eisfach statt die Mikrowelle oder heißes Wasser zu verwenden. Bei der Nutzung des Ofens öffnen Sie diesen so wenig wie möglich: Denken Sie daran, dass die Temperatur bei jedem Öffnen um etwa 20 Grad fällt und dass mehr Strom verbraucht wird, um ihn wieder auf Temperatur zu bringen.

 

7.Lieber Öko-Möbel

 

Beim Möblieren eines Hauses oder einer Wohnung richten wir uns nach Zweck und Ästhetik, jedoch nicht auf Zusammensetzung und Herkunft der Objekte. Material und Oberflächenbehandlung können bei ihrer Herstellung starke negative Auswirkungen auf die Umwelt haben und in manchen Fällen auch giftige Gase ausstoßen. Man sollte immer auf Holz und auf natürliche Maserungen setzen, deren Herkunft aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern zertifiziert ist.

Wir hoffen, dass Ihnen diese Tipps bei der Wandlung Ihres Haushalts in einen nachhaltigen Raum hilfreich sind.

Equipo el Naturalista Team